LEBENSWELT “BEIM SPORT”

Sportlich, sportlich… egal ob beim Fußball, Beachvolleyball, Laufen oder Fahrradfahren. Ziemlich sportlich kommt auch der Klimawandel daher – immer auf dem Weg nach oben. Hast du die Nase vorn, damit der Klimawandel dich nicht überholt?

Beim Sport auf dich selbst Acht geben, auf die Welt und deine Freunde?! So geht’s. Die Punkte zeigen dir´s!

<strong>01</strong> Um-welt.org?

Schön, dass du da bist. Auf Um-welt.org kannst du dich immer auf den neusten Stand der Dinge bringen. Hier erfährst du, was der Klimawandel mit deiner Gesundheit zu tun hat.

Hast du schon die Sparte „News“ entdeckt? Dort kannst du dich über die neuesten Trends informieren, wie auch du der Umwelt helfen und gleichzeitig deine Gesundheit schützen kannst: denn Klimaschutz gleich Gesundheitsschutz. Um-welt.org, super praktisch, alle Tipps und Tricks auf einem Blick.

<strong>02</strong> Einfach nur mal rumsitzen?
Pause machen finden wir oft langweilig, aber immer nur in action zu sein, ist auch nichts. Die Temperaturen in Deutschland werden in den nächsten Jahren noch weiter steigen, ans Pausemachen dürfen wir uns also gewöhnen. Eigentlich gar nicht so schlimm…

Einfach in den Schatten setzen, einen Schluck Wasser trinken, einen Apfel essen und das tolle Wetter genießen!

<strong>03</strong> Wasser marsch?
Wie du weißt, werden wir durch den Klimawandel deutlich mehr heiße Tage (über 30 Grad) haben. Unser Körper ist ziemlich clever, um mit Hitze umzugehen. Damit unsere Körperkerntemperatur konstant bleibt, hat er ein paar Tricks auf Lager, etwa wenn wir uns beim Sport sehr anstrengen oder wenn es sehr heiß ist. Durch Schwitzen wird der Körper gekühlt, da die Flüssigkeit, die an der Hautoberfläche verdunstet, sie sogenannte Verdunstungskühle erzeugt.

Die Flüssigkeit, die wir durch Schwitzen verlieren, müssen wir dem Körper zurückgeben. Wenn wir zu wenig trinken, merken wir das meist an unspezifischen Symptomen. Kopfschmerzen und Schwindel sind die, die wahrscheinlich jeder von euch kennt. Sie machen uns darauf aufmerksam, dass wir zu wenig getrunken haben. 1,5 Liter sollte man trinken, und sobald man schwitzt, etwas mehr.

<strong>04</strong> Zecken übertragen Borrel - was?

Aufgrund der wärmeren Temperaturen vergrößern Zecken ihr Ausbreitungsgebiet. Zecken, die kleinen Blutsauger, halten sich am liebsten in Wäldern, an Waldrändern und an Wegrändern sowie beschatteten Wiesen auf. Da sie den direkten Kontakt brauchen, um auf euch zu krabbeln, klettern sie gerne auf Grashalme oder Baumstümpfe. Das heißt, am besten hält man sich die Zecken vom Leib, indem man feste Schuhe und lange Hosen trägt und die Hose in die Socken steckt. Wenn es warm ist, ist das natürlich schwierig. Da hilft es, abends am Körper auf Zeckensuche zu gehen. Zecken verstecken sich gerne und mögen es feucht. Welche Stellen müsst ihr also besonders im Blick haben und absuchen? Ja, Armbeugen, Kniekehlen, Bauchnabel, Genitalbereich und unter dem Hosenbund und der Armbanduhr schauen.

Aber warum denn der ganze Terz um die Zecken? Zecken können die Krankheiten Borreliose und Frühsommer – Meningoenzephalitis (kurz: FSME) übertragen. Jeder, der einen Zeckenbiss hat, sollte vorsichtshalber Kontakt mit seinem Arzt oder seiner Ärztin aufnehmen. Eine Borreliose, die nicht behandelt wurde, kann auch noch nach Jahren zu Schäden des Nervensystems und der Gelenke führen. Eine Borreliose- Infektion kannst du an dem nach einigen Tagen auftretenden rötlichen Ring auf der Haut um die Stichstelle erkennen, der sich nach außen ausdehnt.

Die Frühsommer – Meningo enzephalitis (altgriechisch: „Meningo“ = Hirnhaut, „enzephal“= Gehirn und „-itis“ = Entzündung) ist eine Viruserkrankung, die bei uns hauptsächlich in Süddeutschland vorkommt. Man hat dabei grippeähnliche Symptome. Klingt weiter nicht schlimm. Bei etwa 10% Prozent der Infizierten kommt es jedoch zu einer Entzündung der Hirnhaut, des Gehirns oder des Rückenmarks, welches schwere bleibende Schäden verursachen kann. Eine Impfung gegen FSME gibt es. Schaue nach, ob du in einem Risikogebiet wohnst und frage deinen Arzt.

<strong>05</strong> Warum im Schatten sitzen, wenn die Sonne scheint?
Um sich und seine Haut zu schützen, ist der Schatten ein optimaler Platz. Die Blätter der Bäume schirmen dich dabei vor der UV-Strahlung ab, und du kannst trotzdem draußen sein! Noch viel besser ist, dass es unter Bäumen meist ein wenig kühler ist.

Für alle, die Angst haben, nicht braun zu werden, keine Sorge: auch im Schatten wird man braun. Denk‘ aber auch hier an Sonnenschutz.

<strong>06</strong> Wann treffen wir uns heute auf dem Platz?
Gegen Abend ist es endlich etwas kühler. Da macht das Fußballspielen viel mehr Spaß als in der prallen Sonne. Die UV – Strahlung ist schwächer, du schwitzt weniger und bist auch leistungsstärker. Aber oft ist es auch am frühen Abend noch zu heiß für Sport.

Generell gilt: achte darauf, ob du dich beim Sport fit fühlst oder schnell erschöpft bist und plane entsprechend. Dann kann es auch einfach heißen: Freibad statt Sportplatz!

<strong>07</strong> Pollenflug und UV- Belastung - Wo kann ich mich informieren?

Heutzutage kannst du dich überall und blitzschnell über alles Wichtige zum Thema Klimawandel und die Gesundheit informieren: zum Beispiel über Pollenflug, UV- Index oder darüber, wo die nächste Fridays for Future Demo ist. Einfach mit dem Handy schnell mal checken.

<strong>08</strong> Tor?
Ja, Volltreffer. Du hast erkannt, dass das Thema Klimawandel und Gesundheit dich betrifft. Schon jetzt hat sich die Temperatur auf der Erde um etwa 1°C erhöht.

Wenn es so weitergeht, werden es zwischen 2030 und 2050 1,5°C sein. Klingt erst mal nicht viel, bedeutet aber, dass sich unser Leben auf der Erde stark verändern wird.

<strong>09</strong> Mein Trikot und die Flüsse in Asien – warum tragen wir beide diesen Sommer rot?
Funktionskleidung wie Trikots, Laufshirts oder Outdoor-Jacken können Gesundheit und Umwelt belasten. Für die Herstellung werden Chemikalien benutzt, die nicht nur in den Flüssen der Herstellungsländer, sondern auch auf deiner Haut landen. Synthetische Kleidung wird auf Erdölbasis produziert, was wiederum das Klima belastet.

Weniger ist mehr: am besten nur so viele Klamotten kaufen, wie du wirklich brauchst. Und es gibt sie auch second-hand. Das schont die Umwelt und schützt das Klima. Ach ja, Sport kann man auch im T-Shirt aus Baumwolle oder anderen Naturfasern machen.

<strong>10</strong> Warum jucken meine Augen denn schon wieder?

Der Klimawandel machts möglich – Pollenflug das ganze Jahr. Es wird geniest, die Nase läuft und die Augen jucken. Aber was passiert denn da genau? Um sich fortzupflanzen, fliegen die Pollen (männliche Samen der Pflanze) verschiedener Baum- und Gräserarten durch die Luft. Die kleinen Pollen fliegen dabei aber nicht immer nur an ihren Bestimmungsort, sondern landen auch in deiner Nase. Dort gibt der Pollen Allergene ab. Manchmal denkt dein Körper, dass es sich bei den kleinen Pollen um eine Gefahr handelt und dann kann es sein, dass dein Immunsystem überempfindlich auf diese Allergene reagiert. Das nennt man eine Allergie.

Was hat der Klimawandel mit den Pollen zu tun? Da es insgesamt wärmer wird, verlängert sich die Pollenflugsaison. Das ist natürlich für Allergiker doof. Dir juckt schon beim Lesen die Nase? Dann schau doch einfach mal im Pollenradar nach, was gerade blüht. (Verlinkung Pollenflug). Willst du wissen, wie die winzig kleinen Pollen unter dem Mikroskop aussehen? Dann ist die „Galerie der Pollenbilder“ genau das Richtige.

PS: Wusstest du, dass Gewitter und Starkregen den Pollenflug verschlimmern? Bei Sturm werden die Pollen heftig nach oben gewirbelt. Dabei nehmen die Pollen ganz viel Wasser auf. Die vollgesaugten Pollen werden dann wieder auf den Boden geweht, platzen dort auf und geben schlagartig die Allergene frei. Wenn du auf Pollen allergisch bist, wartest du am besten eine halbe Stunde, bevor du nach einem Sturm wieder nach draußen gehst.

Datenschutz
Ich, Dr. Julia Schoierer (Wohnort: Deutschland), verarbeite zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in meiner Datenschutzerklärung.
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